Die Regenbogenbrücke

An einer Stelle in der Ewigkeit gibt es einen Platz, den man die Regenbogenbrücke nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das eng mit einem Menschen zusammen gelebt hat, begibt es sich zu diesem Ort.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere Freunde damit sie dort laufen, fliegen und zusammen spielen können. Es gibt jede Menge Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich dort wohl und zufrieden.
Alle Tiere, die einmal krank und alt waren, sind wieder gesund und stark, so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit der tiefen Trauer vergangen ist.
Die Tiere sind dort glücklich und haben alles, alles außer Einem, sie vermissen jemanden Bestimmtes, jemanden ,den sie zurück lassen mußten, Dich.
Sie alle laufen, fliegen und spielen aber irgendwann kommt der Tag an dem eines der Tiere sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die wachen Augen sind ganz aufmerksam, der Körper unruhig.Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine oder Flügel tragen es schneller und schneller.
Noch bist Du nur ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Glückliche Küsse regnen über Dein Gesicht, Deine Hände streicheln über den geliebten Kopf und Du schaust endlich wieder in die treuen Augen Deines Tieres, in die Du so lange nicht mehr schauen konntest, die Du aber immer in Deinem Herzen behalten hast.
Dann geht Ihr zusammen in das Land jenseits der Regenbogenbrücke..........

(Autor des Originals Paul C.Dahm, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Carmen Stäbler)

Diese Rubrik ist unseren Pfleglingen gewidmet, die bei uns oder in ihrem neuen Zuhause gestorben sind und die wir immer in liebevoller Erinnerung in unseren Herzen behalten werden.

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Bobby  † 12.01.2012

 Baby - wir haben ihn in Bobby umbenannt, kam im Oktober 2004 zu uns nach Retterode. Bobbelchen war am Anfang Frauchens Schatten. Am liebsten lag er vor der Garage in der Sonne und hat "seine" Straße voll im Blick gehabt. Bobby war glücklich, wenn er bei uns war. Wir sind mehrmals mit ihm nach Bayern in den Urlaub gefahren. Unvergesslich! Er war Rudelführer von den Katern Tommi, Meiky und Jazz und von der Katzendame Summer. Auch die Meerschweinchen zählten dazu. Sein bester Freund war unser Kater Meiky. Wir durften sieben wunderschöne Jahre mit Bobby verbringen. Er hat seine Entscheidung zur Regenbogenbrücke zu gehen selbst getroffen. Mitte Dezember 2011 hat er aufgehört zu fressen und hat sich langsam von uns verabschiedet. Der letzte Gang war für uns alle sehr schwer. Am 12. Januar 2012 abends um 20.00 Uhr wurde er von Herrn Wappler eingeschläfert. Wir danken von Herzen für die Zeit mit unserem Bobbelchen - eines Tages sehen wir uns wieder.

Familie Kothe

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Sammy *Februar 2000- 10. August 2014


Sammy, in dem Nachruf für Deine Lebensgefährtin Laica habe ich geschrieben, das sie Dich eines Tages an der Regenbogenbrücke erwarten wird, wenn für Dich die Lebenszeit abgelaufen ist. Dass dies nur 3 Monate nach ihrem Tod sein würde konnte damals noch niemand ahnen. Ich war vorhin noch bei Dir, Du warst froh und munter, schautest wie immer ganz neugierig aus dem offenen Fenster und als ich mich von Dir verabschiedete ahnte ich nicht im Geringsten das ich Dich eine Stunde später erlösen lassen musste.
Dein Magen hatte sich gedreht, ganz plötzlich, gut, dass Gudrun noch bei Dir war. Wir kamen ganz schnell zurück, fuhren mit Dir in die Klinik aber die Chancen, dass Du die OP überleben würdest waren denkbar gering und wir haben uns entschieden, Dir unnötiges Leiden zu ersparen.
Liebster Sammy, ich war bis zum Schluss bei Dir und Du schautest mich mit Deinen schönen braunen Augen die ganze Zeit lang an bis sie sich schließlich für immer schlossen.
Ich hoffe, mittlerweile bist Du schon wieder mit Deiner Laica vereint im Land hinter der Regenbogenbrücke. Morgen werden wir Deinen Körper neben ihr begraben.
Es wird leer sein ohne Euch im Teichhof.
Lebt wohl.

 

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Laica *11.1998 - † 14. Mai 2014



Als wir Euch, Sammy und Dich, vor über 3 Jahren übernahmen weil Ihr bei Euren Besitzern aus verschiedenen Gründen nicht mehr bleiben konntet habe ich mit keinem Gedanken daran gedacht, dass Ihr Zwei so lange bei uns bleiben würdet und ich Dich eines Tages begraben müsste. Wir dachten, dass Ihr in absehbarer Zeit ein neues Zuhause finden würdet. Aber Ihr ward ja nicht mehr so jung und zwei Hunde wollten die meisten Leute nicht. Aber trennen, das kam für uns nicht in Frage, schließlich ward Ihr schon immer zusammen und einer konnte ohne den anderen nicht.
Das wird aber nun Sammy müssen, denn Dein Lebensweg war vorgestern leider zu Ende und wir haben Dich erlösen lassen als das Laufen zu beschwerlich wurde. Auch wolltest Du nichts mehr fressen, noch nicht mal die Wurst, die Du doch immer so gerne mochtest.
Laica, wir werden Dich nie vergessen, Du warst so lange bei uns das Du sozusagen zum Inventar gehörtest, ohne Dich wird es nun recht leer werden. Deine Anwesenheit hat Ulli geholfen aus ihrer Depression heraus zu kommen, sie wird Dich wohl am meisten vermissen. Und Sammy, ja, der trauert und sucht Dich, er konnte ja schon nicht gut alleine bleiben wenn Du nur mal zum Hundefrisör warst, er hat Dich begrüßt, wenn Du nach 2 Stunden wieder da warst als wärst Du mindestens 3 Wochen weg gewesen.
Du siehst, wir alle vermissen Dich und werden Dich in liebevoller Erinnerung behalten.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, meine Schöne, um hol Deinen Sammy eines Tages, wenn es bei ihm soweit ist, am Ende der Brücke ab. Dann seid Ihr Zwei wieder für alle Zeit zusammen wie Ihr es schon im Leben ward.
 

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Akiro †  11/2013

Akiro, Du bildschöner, liebevoller Kater, wir kannten uns nicht sehr lange und doch bist Du Allen, die Dich erlebt haben, ans Herz gewachsen. Dein Charme und Dein Aussehen schlug jeden in den Bann und viele Menschen wollten Dir ein neues Zuhause geben. Letzte Woche Mittwoch solltest Du zu Affchen ziehen, der ebenfalls bildschönen, schildpattfarbenen Katze, mit der Du einige Zeit zusammen gelebt hast. Aber da warst Du plötzlich krank, von einem Tag auf den anderen, hattest Fieber, warst ganz schlapp so dass Du nicht ins neue Zuhause einziehen konntest sondern wir Dich als Notfall in die Klinik fahren mussten. Die Bluttests waren niederschmetternd, mittlerweile hattest Du kein Fieber mehr sondern nur noch 32° Körpertemperatur. Wärmebett, Infusion, stationäre Aufnahme und abwarten, ob eine Besserung eintritt. Gedrückte Daumen und hoffen, das Du es schaffst.
Heute morgen um 8.00 Uhr rief die Ärztin aus der Klinik an und fragte, ob sie Dich nicht erlösen soll, Deine Blutwerte waren noch schlechter geworden und Deine Organe drohten zu versagen.
Schweren Herzens gab ich meine Zustimmung.
Akiro, mein Schatz, nun, da ich diese Zeilen schreibe, bist Du wahrscheinlich gerade über die Regenbogenbrücke gegangen und Tränen verschleiern meinen Blick so dass ich kaum sehe, was ich schreibe.
Nachher fahre ich in die Klinik und hole Dich, um Dich hier zu begraben.
Vergessen werden wir Dich nie.
Lebwohl, Du traumhaft schöner Kater.

17.November 2013

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Lady  †  2012

In 2007 verstoßen, ausgesetzt und gefunden. Nach halbjährigem Aufenthalt im Tierheim bei Frau Buchenau nahmen wir Lady im Februar 2008 ca. 7 - 8 jährig mit zu uns nach Hause. Sie war ein lieber herlicher und glücklicher Hund. Wir haben immer zu Ihr gesagt" Du bist unsere liebe allerbeste gute Superlady"!

Wir vermissen Lady unendlich. Fam. Neef

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Joy   † 15.12.2012



Du bist am 4. August 2011 geboren, kleine Joy. Eigentlich ein hoffnungsvoller Start ins Leben, behütet von Eurer Mutter, hattest immer genug zu essen und einen warmen Platz. Deine Mama nahm noch die kleine Hope, die ihre Mutter verloren hatte, als Dein "Geschwisterchen" an und zusammen mit Deinem Brüderchen Titus konntet Ihr nun groß und stark werden.
Doch so sollte es nicht kommen, Titus lag eines morgens einfach tot da, ohne Vorzeichen, das etwas mit ihm nicht stimmte.
Und Du , Du wurdest irgendwie einfach nicht größer und Hope, die Kleinste von Euch ,überholte Dich an schnell an Größe und Gewicht. Auch warst Du immer relativ anfällig gegen Krankheiten und gestern Abend nun, am 15.1.2012, bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich hielt Dich im Arm als Du Deinen letzten Atemzug getan hast, kleine Joy, und ich kann es kaum fassen das dies nun das Ende für Dich ist und Du nur ein halbes Jahr alt geworden bist.

Leb wohl, kleine Elfe und grüß den Titus von uns.

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Engelchen    † 06.09.2011
 

Kleines Kätzchen, Du bist gerade mal 7 Wochen alt geworden. Klein und sehr zart, aber voller Lebensfreude warst Du. Kerstin gab Dir Deinen Namen und der paßte absolut zu Dir. Wenn sie ins Katzenzimmer kam bist Du auf wackeligen Beinchen auf sie zu gekrabbelt, immer hinter ihr, sie mußte aufpassen, das sie nicht auf Dich drauf trat. Heute nun habe ich Dich vermißt als ich da war. Alle anderen kleinen Katzen spielten miteinander, nur Du warst nicht zu sehen und ich hatte plötzlich ein ganz dummes Gefühl.
Ich fand Dich hinter dem Kratzbaum, tot.
Nun liegst Du bei Kerstin im Garten unter einer Tanne in einem kleinen schwarzen Sarg und Dein Grab ist liebevoll bepflanzt.
Engelchen, Dir war nur eine ganz kurze Zeit auf dieser Welt vergönnt, nun spiel schön weiter im Regenbogenland.

Wir werden Dich nie vergessen, kleiner Schatz.

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Grazia                          † 12.April 2011


Als wir Dich vor 2 Jahren übernommen haben warst Du fast kahl geschoren worden weil Dein gelocktes Fell völlig verfilzt war. Du warst recht dünn, hattest chronischen Durchfall und so richtig gut ging es Dir nicht. Dein Zustand besserte sich im Lauf der Zeit aber Du bliebst eine kleine zierliche, immer recht ruhige Katze die ich nie spielen sah. Hauptsache, Du hattest ein warmes Plätzchen ,entweder an der Heizung oder in der Sonne auf der Gartenbank und man merkte kaum das Du da warst. Du warst nie aufdringlich, zum Schmusen mußte man Dich holen, dann allerdings konntest Du wunderbar schnurren und Deine blauen Augen waren schon außergewöhnlich.
Am vergangenen Samstag bist Du nun nach kurzer Krankheit eingeschlafen, so leise wie Du gekommen bist bist Du auch von uns gegangen. Dir waren leider nur 4 Lebensjahre vergönnt.

Kleine zarte Grazia, wir werden Dich bestimmt nie vergessen.

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Felicitas  † 30.10.2010


Zu einer "Unzeit" geboren, am 24.Oktober 2010, im Spätherbst ,wo eigentlich keine Kitze mehr geboren werden sollten hattest Du kaum eine Chance zu leben. Von Spaziergängern im Wildpark Germerode gefunden, ohne Mutter weit und breit, unterkühlt und nass. Ich habe versucht, Dich am Leben zu halten aber was wir nicht wußten und auch nur vermuten können ist das Du wohl innere Verletzungen hattest.Wahrscheinlich hat ein Hirsch in der Brunft Dich und Deine Mutter verletzt, die wurde nach 2 Tagen mit gebrochenem Hinterlauf aufgefunden und daraufhin erschossen, und auf Dich ist der Hirsch vermutlich drauf getreten.
Am Anfang sah es so aus als könntst Du es schaffen, hast gut getrunken, mich als Deine neue Mama voll akzeptiert , liefst mir hinterher aber nach ein paar Tagen ging es Dir schlechter und heute Nacht um 4 UIhr bist Du gestorben.
Du wurdest nur 6 Tage alt, meine Kleine.
Nun bist Du wieder bei Deiner richtigen Mama im Land hinter dem Regenbogen und Ihr lauft zusammen über grüne Wiesen.
Ich habe versucht Dein Leben zu retten ,Felicitas, aber es sollte wohl nicht sein, tut mir leid mein Rehlein, ich wünschte , ich hätte es gekonnt.

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Gordon      † 29.10.2010


Deine Familie wollte Dich nicht mehr, hat Dich wahrscheinlich nie richtig gewollt, Du hattest noch nicht mal einen Namen. Vermutlich dachten sie, da Du taub bist brauchst Du auch keinen .Du bist wohl auch nie geimpft ,entwurmt und entfloht worden und lediglich eine angebrochene Packung billigstes Trockenfutter gaben sie mit, das mochtest Du noch nicht mal. Du solltst etwa 1 Jahr alt gewesen sein.
Gefressen hast Du hier bei uns auch nicht sonderlich gut, wir schoben es zuerst auf die Umstellung, plötzlich mit mehreren Katzen zusammen zu sein und Hunde liefen hier auch noch rum, aber es waren im Nachhinein die ersten Anzeichen, das Etwas mit Dir nicht stimmt.
Du fingst am letzten Wochenende an Dich zu Erbrechen, wolltest überhaupt nichts mehr fressen, nur noch ein bisschen Wasser trinken welches nach kurzer Zeit wieder rausgewürgt wurde und starbst so schnell das wir noch nicht mal mehr mit Dir zum Tierarzt kamen.
Mein Hübscher, wir sind so traurig das wir Dir kein schönes Leben mehr bieten konnten, Dein Bisheriges war ja nicht so toll.
Ich hoffe, dort, wo Du jetzt bist, geht es Dir gut, kannst wieder hören und ein richtiges schönes Katzenleben führen.
Leb wohl, mein hübscher Gordon.

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Sunny

Kleine Sunny, Du bist gerade mal etwa 10 Wochen alt geworden. Draußen geboren, von Anfang an ein Kampf ums Überleben, kein schöner Start in ein langes, glückliches Katzenleben. Dann wurdest Du und Deine Schwester gefunden und kamst zu uns in die Pflegestelle. Dort fiel ziemlich schnell auf das Etwas nicht stimmt mit Euch. Ihr habt zwar gefressen aber Spielen wolltet Ihr kaum sondern nur Schlafen, und das möglichst nah an der Heizung. Es gab auch schon 2 nette Menschen, die Euch beiden ein schönes Zuhause geben wollten aber am vergangenen Wochenende lagst Du morgems tot in Deiner Kuschelhöhle. Es sollte wohl nicht sein.
Nun spiel wenigtens schön im Regenbogenland, kleine Sunny.

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Bell


Du bist im Frühjahr 2010 geboren, meine Kleine, draußen, ohne ein warmes Zuhause, bei Leuten, denen es egal ist ob jedes Frühjahr und jeden Herbst immer wieder kleine Kätzchen auf die Welt kommen. Du hattest dann doch ein wenig Glück im Unglück, eine nette Dame fütterte Deine Mutter und Deine Geschwister und bewahrte Euch damit vor dem Verhungern. Als Ihr groß genug ward und Eure Mama nicht mehr brauchtet fing man Euch ein und brachte Euch zu uns. Hier war es nun warm und trocken, es gab kuschelige Sofas und schöne Dinge zum Spielen, immer genug zu essen und dort waren auch Menschen die Euch umsorgten und streichelten.
Doch leider wurdest Du krank, hattest einen ganz schlimmen Katzenschnupfen und ich nahm Dich vorsichtshalber mit zu mir nach Hause. Du mußtest eine Zeit lang Medizin nehmen, die schmeckte Dir gar nicht aber der Schnupfen wurde besser. Doch leider kam er nach einiger Zeit wieder und die nächste Behandlung mußtest Du über Dich ergehen lassen. Es war mal besser, mal schlechter aber so richtig in den Griff bekamen wir Deine Krankheit leider nicht. Es war ein ewiges Auf und Ab. Du warst so tapfer aber Deinem kleinen Körper wurde die Krankheit irgendwann zu viel. Den Sommer über hast Du gerne in meinem Garten in der Sonne gelegen, Dir war immer schnell kalt, jetzt im Herbst lagst Du neben der Heizung oder suchtest Wärme bei den anderen Katzen, besonders gerne kuscheltest Du Dich an meine Maincoonkatze Aurelia. Heute Nacht nun war Deine Energie verbraucht, wir befürchteten es schon ein paar Tage lang. Du hast so lange ausgehalten, Unmengen verschiedene Medizin nehmen müssen, nichts hat wirklich geholfen und nun habe ich Dich in Ruhe gehen lassen. Warm auf einer Wärmflasche,in weiche Decken gekuschelt bist Du heute Nacht über die Regenbogenbrücke gegangen, meine Hübsche .Noch nicht einmal ein Jahr bist Du alt geworden,ich hätte Dir doch so viele schöne Jahre gegönnt.

Leb wohl, kleine Bell.

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Hugo


Du warst leider nur kurze Zeit bei uns, abgegeben zusammen mit Deiner Partnerin Hella. Wir wollten für Euch Beide ein schönes neues Zuhause suchen doch leider bekamst Du vorher einen Schlaganfall und wir konnten nichts weiter für Dich tun als Dein Leiden zu beenden. Nun ist Hella alleine zurück geblieben und wir werden versuchen zumindestens für sie einen schönen Platz zu finden, vielleicht mit einem netten Artgenossen.
Aber eines Tages, lieber Hugo wirst Du wieder mit Deiner Hella vereint sein.
Leb wohl, kleines Schlappohr.

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Lady



Als ich Dich das erste Mal sah war es Winter , naß und kalt und Du liefst einsam und verlassen auf einer Straße in Hirschhagen herum . In der Nähe im Wald lag ein großer Haufen Sperrmüll , ein Hundekorb war auch dabei , man hatte Dich wohl einfach mit entsorgt . Das war im Januar 2001 . Ich war mit dem Auto unterwegs , hielt an , wollte eine Decke aus dem Kofferraum nehmen damit meine Sitze nicht so schmutzig werden wenn ich Dich einladen würde und überlegte noch , wie ich Dich am besten ins Auto bekomme da machtest Du einen Satz und saßst im Kofferraum . So war das nun ja nicht gedacht aber Du warst nicht zu bewegen da wieder raus zu kommen knurrtest mich an als ich das versuchen wollte . Ok , dann mußte ich also mit offener Kofferraumklappe und Schäferhund im Inneren schön langsam durch Hirschhagen fahren . Sah bestimmt lustig aus . Da Nachfragen wegen eines entlaufenden Hundes nichts zu Tage brachten gingen wir immer mehr davon aus daß man Dich wirklich ausgesetzt hatte . Ich brachte Dich zunächst bei einer Bekannten unter aber durch ein Ereignis mußtest Du dort wieder weg . Gudrun hatte einen Elektoinstallateur bestellt der die Küchenlampen anbringen sollte . Als er klingelte bist Du natürlich sofort zur Tür gesaust und hast ordentlich gebellt . " Machen Sie den Hund da weg sonst gehe ich wieder ! " Gut , Du wurdest in den Keller gesperrt solange der Monteur da sein würde . Was zu dem Zeitpunkt keiner wußte, war , dass Du Türen öffnen konntest . Die Kellertür war also kein Hindernis für Dich , die Treppe hoch und in die Küche war eins . Der arme Monteur machte einen riesigen Satz von der Leiter auf die Küchenarbeitsplatte als er Dich angerannt kommen sah und Du standest bellend und knurrend mit gesträubtem Fell vor ihm und auch Gudrun hatte Angst , Dich da weg zu ziehen .
Tja , und so mußtest Du noch am selben Abend Dein vorübergehendes Zuhause verlassen . Ich habe Dich dann erst mal mit zu uns genommen und da Du Dich mit der schon hier lebenden weißen Schäferhündin Tara und meinem Mischlingshund Gismo und auch den Katzen vertragen hast durftest Du bleiben .
Von dem Zeitpunkt an warst Du " unser " Hund , meine Lady .
Du kamst mit allen klar , die hier so ins Haus geflattert kamen im Lauf der Zeit , seien es Vögel geweseen oder unsere Enten und Schwäne , Katzen oder Wildtiere . Besonders die Kleinen lagen Dir am Herzen , Du hast Katzenbabys betüttelt oder kleine Waschbären und besonders meine beiden Fuchskinder liebten Dich heiß und innig und brachten sich vor Freude bald um wenn sie Dich nur sahen .
Das Einzige , was Du nicht geduldet hast , war , wenn jemand Deinem Futternapf zu nahe kam und Deine Abneigung gegen Männer in Arbeitsanzügen hast Du auch nie abgelegt .
Neun Jahre sind nun seit unserer ersten Begegnug vergangen , Lady , ein Tierarzt hatte Dich damals auf ein Alter von ungefähr sechs Jahren geschätzt , das heißt Du bist etwa 14 - 15 Jahre alt . Probleme mit den Hüftgelenken hattest Du schon länger , lange Spaziergänge waren schon eine ganze Zeit lang nicht mehr möglich . Im vergangenen Sommer hatte sich schon abgezeichnet das dies nun der Letzte für Dich sein würde . Das Laufen wurde immer beschwerlicher und seit ein paar Tagen kamst Du gar nicht mehr auf die Beine , Probleme mit der Luft kamen nun auch noch dazu und uns war schmerzlich klar das wir uns nun werden trennen müssen , mein Schatz .
Gestern Abend , am 20 . März 2010 , um 18 Uhr kam der Tierarzt und hat Dich von Deinem Schmerzen erlöst .
Nun liegst Du hier vor uns auf Deiner Decke und wir werden Dich nachher im Garten begraben . Es war eine wunderschöne Zeit mit Dir , meine Lady , und wir werden Dich niemals vergessen . Wenn Du im Regenbogenland ankommst , grüß mir Benji , Asta , Wolf und Tara und ich bin sicher , wir werden uns eines Tages wiedersehen .
Leb wohl , meine Schöne deine Silvia Buchenau

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Diva

Diva war eine wunderschöne, schokoladenbraune Katze, ein Mix aus Siam und Europäisch Kurzhaar. Sie wurde am 5.Oktober 2009 zu uns gebracht, ein Fundtier aus Helsa, sehr dünn und ein bißchen ungepflegt. Ihr Alter wurde auf 8-10 Jahre geschätzt. Sie liebte ihr Plätzchen vor der Heizung, schlief recht viel und war lieb und verschmust ohne Ende. Kurz vor Weihnachten, am 12.Dezember,nahm eine unserer Tierpfleger sie mit nach Hause ins "betreute Wohnen". Leider hatte Diva immer etwas Durchfall, Elke ließ sie testen aber alle Untersuchungen und Tests waren negativ, sie bekam dann ein Spezialfutter und dadurch wurde es etwas besser, aber nie richtig gut. Sie war aber trotzdem munter und spielte, schmuste ,lag gerne vorm warmen Ofen und probierte auch schon mal den Milchkaffee von ihrer "Dosenöffnerin", wenn sie nicht aufpaßte.
Auch einen besten Freund hatte Diva, den zur Familie gehörenden Bordercollie Koop ,der "seine " Katze abgöttisch liebte.
Am Sonntag, den 14. März 2010, lag Diva morgens tot in der Höhle von ihren Katzbaum. Das sie nicht ganz gesund ist war uns allen bewußt aber trotzdem kam ihr Tod überraschend.

Hübsche Diva, leider war Dir nicht noch mehr Zeit mit Deinem Freund Koop vergönnt, der Dich schmerzlich vermißt und im ganzen Haus sucht. Aber irgendwann werdet Ihr Euch wiedersehen.

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Basy

 

Basy wurde am 3.Januar 2010 bei uns abgegeben, zusammen mit 3 weiteren Hasen ,wegen plötzlicher Allergie, wie leider so oft. Sie war von Anfang an krank, Verdacht auf Lungenentzündung, sie röchelte und schnaufte wie eine Dampflok, wurde behandelt, aber so richtig gesund wurde sie nicht. Das Röcheln wurde zwar besser, trat aber immer auf wenn sie sich aufregte. Im Nachhinein denken wir das ihr Herz auch nicht in Ordnung war.
Basy war kein Schmusehase in dem Sinne, sie war immer ein wenig zickig und ging auch auf die Hand los die sie füttern wollte und ihre Vermittlungschancen waren dadurch nicht so gut. Sie sollte eigentlich in den nächsten Tagen zu einem kastrierten Böckchen dazu, Hasen sind schließlich nicht gerne alleine. Dazu kam es leider nicht mehr, Basy lag am vergangenen Freitag, dem 12.März 2010 leider tot in ihrem Gehege.
Sie wurde nur eineinhalb Jahre alt.

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Angel


Angel wurde im Frühjahr 2003 bei uns abgegeben, unter recht fadenscheinigen Gründen. Sie war damals schon fast 8 Jahre alt, uns als kinderlieb und völlig unkompliziert geschildert. Das war auch so, nur leider hatte man uns ihre etwas schlechteren Angewohnheiten verschwiegen. Sie litt nämlich unter fürchterlichen Verlassensängsten, was sich leider erst in der späteren Pflegestelle herausstellte. Am Anfang zerlegte sie "nur" ihre Behausung im Teichhof, zerschredderte, ganze Kanthölzer und wir mußten in regelmäßigen Abständen den Zwinger inclusive Tür reparieren. Im Sommer fand sich dann eine mitfühlende Seele ,die Mitleid mit der armen Hündin hatte ,und Angel zog zu Familie Burgener nach Velmeden. Sie war total lieb und unkompliziert dort, nur durfte man sie nicht alleine lassen. Zimmertüren mußten dran glauben und leider auch einmal die Inneneinrichtung eines Autos in dem sie nur knapp 10 Minuten alleine gelassen wurde. Diana Burgener wird sich noch lebhaft an den Anblick ihres Polos erinnern können!
Aus diesem Grund suchten wir eine neue Pflegestelle ,in der immer jemand da war und Angel ,soweit es irgend möglich war ,nie alleine sein mußte.
Diese fand sich glücklicherweise im Herbst 2003 mit Frau Ernst. Angel zog bei ihr ein und so hatte Angel plötzlch wieder ein Zuhause bei einem geliebten Frauchen. Ein "Dreamteam" waren die Beiden sozusagen, man sah ab sofort Frau Ernst nie mehr ohne Hund, egal wohin es ging. Angel benahm sich aber selbst in Restaurants vorbildlich! War es wirklich mal nicht möglich, das die Hündin mitkonnte sprang Frau Müller als "Tagesmutter" ein, kümmerte sich ebenfalls um Tierarztbesuche und übernahm ein sehr oft einen Teil der Kosten. Ein großes Danke dafür, Frau Müller!
Frau Ernst zog irgendwann von Hopfelde nach Hess.Lichtenau und man sah die Beiden nun öfters, nie Einen ohne den Anderen. So gingen die Jahre dahin und das Laufen fiel Angel mit der Zeit doch immer schwerer. Herzkrank war sie mittlerweile auch, bekam Herztabletten, erfreute sich aber trotzdem ihres Lebens, nur alles ging eben viel langsamer, und man ahnte schon, das ihre Zeit bald ablaufen würde.
Am letzten Wochenende war es dann leider soweit, Angie kam nicht mehr auf die Beine und am 1. März 2010 wurde sie eingeschläfert. Sie war mittlerweile 15 Jahre alt.
Angie, nun ist Dein geliebtes Frauchen alleine und furchtbar traurig, aber Du hast ihr lange Jahre zur Seite gestanden und viele, viele glückliche Stunden beschert und ich bin sicher, Ihr werdet Euch eines Tages jenseits des Regenbogens wiedersehen.

Machs gut, kleine Maus, Dich werden wir nie vergessen.

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Schnucki

Schnucki war eine kleine Zwerghäsin, ein Löwenkopf-Mix. Abgegeben wurde sie wegen Zeitmangel am 1.Juni 2009. Sie war etwa 4 Jahre alt, verschmust und ganz lieb. Leider stellte sich nach kurzer Zeit raus das sie arge Probleme mit den Zähnen hatte, beziehungsweise kaum mehr welche vorhanden waren und Diejenigen, die noch da waren wuchsen ins Unermessliche so das sie kaum mehr fressen konnte. Das Futter musste gerieben werden damit sie überhaupt etwas zu sich nehmen konnte, die Zähne wurden gekürzt, wuchsen aber immer relativ schnell wieder so schief nach. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine Vermittlung.
Glücklicherweise übernahm ab 12. September 2009 eine ganz liebe Dame die Patenschaft für unsere Schnucki und bezahlte nicht nur das Futter sondern nahm sie auch "ins betreute Wohnen". Dort ging es ihr richtig gut und sie nahm auch wieder zu.
Kurz vor Weihnachten wollte sie plötzlich nichts mehr fressen und verstarb innerhalb von 2 Tagen am 22.Dezember 2009.

Kleine Schnucki, viel Glück hattest Du leider in diesem Leben nicht, wir hätten Dir wirklich noch eine schöne lange Zeit bei Deiner Patin gegönnt.

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Caruso

Dieser kleine Kater wurde im Wildpark Germerode geboren, dort mit cirka 8-10 Wochen eingefangen, am 26.Juni 2008 zu uns gebracht und war am Anfang recht scheu. Dies legte sich in der Pflegstelle recht bald und er entwickelte sich zu einem liebevollen, verspielten Katerchen. Komischerweise wollte dieses entzückende Kerlchen lange Zeit keiner haben. Im Sommer 2009 war dann doch ein Interessent für ihn da und er wurde vermittelt. Nach einer Woche kam er aus fadenscheinigen Gründen wieder zurück. Er schmuse zwar um die Beine, ließe sich aber nicht anfassen. Das ein Kater, der ein Jahr lang in einer Pflegefamilie ist, sich im neuen Zuhause erst einmal orientieren und eingewöhnen muss liegt doch wohl auf der Hand, oder? Sei es drum, jedenfalls kam er zurück und war sichtlich froh wieder "zuhause" zu sein.
Anfang Dezember humpelte er dann plötzlich und belastete sein Hinterbeinchen überhaupt nicht mehr. Ein Besuch beim Tierarzt ergab, das er eine Bißverletzung hatte die entzündet war. Dummerweise im Gelenk, passiert höchstwahrscheinlich bei einem Streit mit einem anderen Kater. Der Tierarztbesuch war nicht einfach, er tobte wie ein Wilder durch das Behandlungszimmer so dass er bei weiteren Besuchen immer in Narkose gelegt werden musste. Die Entzündung ging durch Medikamente zurück aber er benutzte das Bein immer noch nicht. Eine Röntgenaufnahme ergab dann, das die Bänder und Sehnen völlig überdehnt, teilweise abgerissen waren und die Prognose ganz schlecht war, er ein Leben lang wohl heftige Schmerzen haben würde. Die Klinik riet zum Einschläfern, da er ja gerade schon in Narkose lag. Ganz schweren Herzens haben wir uns dafür entschlossen, eine OP hätte cirka 600 Euro gekostet, mit ganz schlechter Prognose durch den Tierarzt. Am 29.Dezember 2009 wurde er erlöst.

Kleiner Caruso, oder vielmehr kleiner Adolf ,wie Dich Deine Pflegefamilie liebevoll nannte, es tut uns so leid das Du nicht leben konntest, und wäre es auch auf drei Beinen gewesen. Nun lauf und spring im Regenbogenland mit Deinen Freunden herum, ohne Schmerzen.

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Angel

Am Sonntag den 8.November 2009 wurde diese hübsche Katze in einem Garten unter einem Busch liegend gefunden, Verdacht auf einen Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma. Es sah nach 2 Tagen gar nicht schlecht aus, sie konnte wieder laufen, fraß brav ihren Napf leer, nur anfassen ließ sie sich nicht. Nach etwa 2 Wochen fiel uns dann aber auf das sie keinen Appetit mehr hatte, nur noch am Futter roch aber nichts fressen wollte. Frau Koch von der Katzenpension nahm sie in Pflege, ließ sie nochmals untersuchen und es stellte sich raus das die Nierenwerte recht schlecht waren. Die Kleine magerte immer mehr ab, auch war immer wieder etwas Blut im Körbchen was auf innere Blutungen hin deutete.

Am Montag den 14.Dezember ließ Frau Koch sie einschläfern, die Blutungen wurden immer schlimmer, auch aus dem Mäulchen blutete es mittlerweile.

Dies läßt die Vermutung zu dass es sich gar nicht um einen Unfall handelte sondern das die Katze Rattengift gefressen hat und langsam innerlich verblutet ist. Wer legt denn um Gottes Willen Rattengift in einer Gegend aus in der viele Gärten und auch ein Kinderspielplatz ist?

 

Leb wohl kleine Angel, leider konnten wir Dir nicht mehr helfen.

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Findus

 

Findus war ein kleiner ,noch recht junger Fundkater, abgegeben am 24.2.2009. Ein ganz lieber , verschmuster kleiner Geselle, der am liebsten immer in Heizungsnähe lag, schön warm und kuschelig. Sein augeprägtes Schlafbedürfnis war es auch was uns stutzig machte. Er wurde untersucht, einige Tests gemacht, alle negativ. Trotzdem hatten wir bei ihm ein ungutes Gefühl, etwas stimmte nicht mit dem kleinen Schmuser. Zwei Monate später wußten wir es dann, sein Bauch wurde dicker und dicker und bei einer Punktion wurde eine große Spritze voll gelber Flüssigkeit aus seinem Bauchraum gezogen. Findus hatte Fip. Am 17.4.2009 ließen wir ihn einschläfen. Er war so ein kleiner lieber Schatz ,leider war ihm nur ein ganz kurzes Leben beschert. Leb wohl, kleiner Findus.

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Caramel

 

Dieser kleine nette Hase wurde bei uns am 3.3.2009 abgegeben weil wohl jemand in der Familie allergisch war. Er hatte irrsinnig lange Krallen und war augenscheinlich auch krank, er fraß nämlich vom ersten Moment an nichts, wir konnten ihm anbieten was wir wollten. Gleich am nächsten Tag wurde er dem Tierarzt vorgestellt und bekam ein Antibiotikum verordnet. Leider griff dies nicht so richtig und das kleine Langohr starb am 8.3.2009. Er war nur 6 Tage bei uns und trotzdem ging es Diana, die Pflegestelle für unsere Hasen macht, sehr nah.

Mach es gut, kleiner Mümmelmann.

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Mamuschka

 
Diese nette Katze kam am 28.August 2007 zu uns, ihre fünf Babys waren schon drei Tage früher gebracht worden weil man annahm dass sie überfahren worden war. Eine glückliche Familienzusammenführung war das, zumal die Kleinen noch gesäugt wurden. Die Kinder wurden im Lauf der Zeit groß, die Mama immer kränker. Katzenschnupfen, der immer wieder kam, andere Infektionen, Pilzbefall. Wir ließen sie testen und wußten nun auch warum sie trotz mehrerer Medikamente nicht richtig gesund wurde,  Mamuschka war Vif-positiv, das hieß Katzenaids. Nun war klar das eine Vermittlung nahezu ausgeschlossen und ihre Lebenszeit begrenzt war und sie blieb in der Pflegestelle solange es eben ging. Im Frühsommer 2009 haben wir sie erlöst.

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Justus

Justus war ein Fundhund ,der am 20.10.2006 völlig fertig, abgemagert und verwahrlost aufgegriffen wurde. Ein Besitzer hat sich nie gemeldet. Justus war so dankbar für jede Zuwendung und ließ auch die Fellpflege geduldig über sich ergehen. Er wurde auf cirka 10 Jahre geschätzt, war im wahrsten Sinne des Wortes ein "Schäfer"- Hund, er wollte immer alles hüten was nur im entferntesten nach Schaf aussah, selbst Kühe fand er toll.
Justus war fast ein ganzes Jahr bei uns bis er doch noch einen Menschen fand ,der ihn trotz seines Alters und seiner Marotten haben wollte.
Dort lebte er noch zwei Jahre in einem wunderschönen , liebevollen Zuhause und was ihn besonders glücklich machte war die Tatsache das der Nachbar dort zwei Schafe hatte, die er vom Zaun aus hüten konnte!
Am 21.Februar 2009 musste er leider eingeschläfert werden, Hodenkrebs und Bandscheibenvorfälle machten ihm schwer zu schaffen und er kam zu guter Letzt leider nicht mehr auf die Beine.
Leb wohl, Justus, wir werden Dich nie vergessen.

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Hugo

Dieser große ,ganz liebe ;Mastino war der erste Hund ,der bei uns blieb, nachden wir beschlossen hatten das wir uns um die Vermittlungen selber kümmern und die Fundtiere nicht mehr nach Eschwege ins Tierheim geben. Das war im Jahr 2003.Hugo wurde am Autohof ausgesetzt ,lief ziemlich orientierungslos vor Mac Donald rum, und war heilfroh das sich jemand um ihn kümmerte und ging ganz bereitwillig mit uns. Dieser riesengroße  Hund .war eine richtige "Knutschkugel", einfach nur ein Schatz. Jung war er mit Sicherheit auch nicht mehr,Arthrose machte ihn ziemlich zu schaffen,l ange Spaziergänge waren nicht mehr drin.Hugo wurde nach einiger Zeit ins Kuckucksnest nach Morschen vermittelt. Dort stellte sich nach ein paar Wochen bei einem Arztbesuch heraus das er nicht nur hochgradig Arthrose hatte sondern auch ein vielfach vergrößertes Herz  und leider auch einen Tumor hinter dem Auge und der Tierarzt riet zum Einschläfern um unnötiges Leiden zu verhindern.
Armer Hugo, krank und alt einfach ausgesetzt, wir hätten Dir so sehr noch ein paar schöne Lebensjahre gegönnt.

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Leo

Leo war ein wunderschöner Schäferhund, lebte leider immer draußen in sehr beengten Verhältnissen ohne große `Zuwendung. Nach langem Hin und Her mit den Besitzern durfte einer unserer Mitglieder ihn ab Dezember 2003 immerhin betreuen, und wir sollten auch versuchen ein neues Zuhause für diesen Hund zu finden. Dies war leider aufgrund seines Alters, er war damals 8 Jahre alt und nicht ganz einfach zu Händeln, fast ausgeschlossen. Die langen Spaziergänge und die Zuwendung ,die er nun ein paar Mal die Woche bekam, taten Leo unheimlich gut. Mit der Zeit kamen leider auch Krankheiten dazu, er hatte Probleme mit der Prostata und mußte operiert werden, durch die Kälte und mangelnde warme Unterkunft hatte er immer öfters eine Nierenentzündung, die wir behandeln ließen ,im Winter setzte die Kälte auch seinen Gelenken zu. Fast auf den Tag genau drei Jahre lang wurde er von "seinem Menschen" betreut und dann lag er kurz vor Silvester 2006 morgens tot in seinem Gehege.
Wir hätten ihn so sehr ein Zuhause gegönnt wo er noch ein paar schöne Jahre hätte verbringen dürfen, es sollte leider nicht sein.

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Alica

Alicia war ein Hund dem alle Herzen zuflogen. Eine reinrassige Bergpyrenäenhündin ,10 Jahre alt als sie am 16.05.2007 bei uns abgegeben wurde weil  Ihr Besitzer gestorben war.  Sie hatte altersbedingte Arthrose,  auch einen Tumor an der Milchleiste und aufgrund dieser Dinge  fand sie leider keinen Menschen der ihr noch ein neues Zuhause auf ihre alten Tage geben wollte. Alle fanden sie ganz toll aber haben wollte sie dann doch niemand. Dabei hätte sie so gerne eine Familie mit Kindern gehabt, die liebte sie nämlich sehr. Sie war etwa ein Jahr bei uns, war ein richtiger Schatz und das ganze Team liebte diesen Hund. Am 26.05.2008 mussten wir Alicia leider schweren Herzens einschläfern lassen.

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